Richtlinien der BITV für barrierefreie Websites
Anforderungen:
I. Alternativtexte für Bedienelemente
Für blinde, farbenblinde und Benutzer mit einfachen Textbrowsern sind
Grafiken nicht zugänglich. Deshalb müssen grafische Bedienelemente mit
Alternativtexten versehen werden. Alternativtexte für grafische
Navigationselemente sollen das Ziel des Links bezeichnen. Alternativtexte für
grafische Schaltflächen (Buttons) sollen die Aktion bezeichnen, die der Button
auslöst.
Häufig werden Schriftgrafiken als Navigationselemente oder Buttons
verwendet. In diesen Fällen soll der Alternativtext den Text der Schriftgrafik
wiederholen. Gelegentlich werden auch Symbole als grafische
Navigationselemente oder Buttons verwendet. Der Alternativtext soll das
Symbol dann nicht beschreiben, sondern ersetzen. Also zum Beispiel
Alternativtext "Kontakt" für einen Briefkasten, der als Symbol für die Kontakt-
Seite verwendet wird.
II. Alternativtexte für Grafiken und Objekte
Informative Grafiken müssen mit Alternativtexten versehen werden. Die
Alternativtexte sollen dieselbe Funktion oder denselben Zweck erfüllen wie das
Bild. Das gleiche gilt für eingebundene Multimedia-Objekte und Audio-
Elemente.
Das kann bedeuten, dass der Alternativtext den abgebildetenGegenstand im
Detail beschreibt. Es kann aber auch sein, dass eine solche Beschreibung nicht
erforderlich oder nicht möglich ist. Dann wird der Alternativtext in der Regel
den abgebildeten Gegenstand bezeichnen.
• Zeigt die Grafik eine Schrift, so soll der Text wiedergegeben werden.
• Zeigt die Grafik ein Symbol oder ein Logo, so soll dessen Bedeutung
wiedergegeben werden.
• Bei Fotos genügt in der Regel eine knappe Bezeichnung des abgebildeten
Gegenstandes.
• Bei Diagrammen oder technischen Zeichnungen sind unter Umständen
ausführlichere Erläuterungen erforderlich. Alternativtexte sind dafür nicht
vorgesehen, sie sollen 80 Zeichen nicht überschreiten. Vielmehr soll für
ausführlichere Beschreibungen zusätzlich das Longdesc-Attribut verwendet
werden.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
III. Leere alt-Attribute für Layoutgrafiken
Eine Grafik, die keine informative Funktion hat, benötigt keinen Alternativtext.
Grafiken ohne informative Funktion sind zum Beispiel Abstandshalter,
Farbflächen oder Muster. Solche Grafiken sollen mit einem leeren alt-Attribut
(alt="") ausgezeichnet werden. Screenreader behandeln Bilder ohne alt-
Attribut anders, als Bilder mit leerem alt-Attribut.
Wenn ein Screenreader auf ein Bild ohne alt-Attribut stößt, dann liest er
normalerweise den Namen der Bilddatei vor. Denn in vielen Fällen muss man
für die Benutzung von Seiten unbedingt wissen, was auf Bildern drauf ist.
Dateinamen können dafür manchmal brauchbare Hinweise liefern.
Wenn Bilder nur der Dekoration dienen, ist das Vorlesen des Dateinamens
dagegen störend. Bei diesen Bildern wäre es besser, wenn der Screenreader
sie einfach übergehen würde.
Das leere alt-Attribut informiert den Screenreader darüber, dass das
betreffende Bild nur der Dekoration dient und seit Inhalt unbedeutend ist. Der
Screenreader ignoriert das Bild dann komplett, er tut so, als ob es überhaupt
nicht da wäre.
Das leere alt-Attribut ist also sehr wichtig. Es stellt sicher, dass der Besucher
mit Screenreader nicht durch das dauernde Vorlesen von bedeutungslosen
Dateinamen an der Nutzung der Seite gehindert wird.
IV. Alternativen für serverseitige Imagemaps
Bei Verwendung von serverseitigen Imagemaps müssen alternative
Eingabemöglichkeiten angeboten werden. Serverseitige Imagemaps können
nicht mit Alternativtexten versehen werden und sie können auch nicht mit der
Tastatur bedient werden. Denn sie sind nicht wie clientseitige Imagemaps aus
in HTML definierten, aktivierbaren Bereichen zusammengesetzt. Erst auf dem
Server wird aus der Position, auf die der Anwender geklickt hat, das
aufzurufende Ziel berechnet.
V. Audiodeskription für Videos
Für visuelle Videoinhalte muss eine Audiodeskription als Alternative
bereitgestellt werden. Die Handlung von Videos kann oft auch ohne Bild recht
gut verfolgt werden. Den Sprecher einer Nachrichtensendung muss man zum
Beispiel nicht sehen, um zu verstehen, worum es geht. Dagegen enthalten
Spielfilme meist Passagen, in denen wenig gesprochen wird und die Handlung
über das Bild vermittelt wird. Damit ein blinder Zuschauer den Film verfolgen
kann, müssen ihm solche Passagen beschrieben werden. Hierfür wird das
Verfahren der Audiodeskription eingesetzt. Auf einer separaten Tonspur
erläutert ein Sprecher die sichtbare Handlung.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
VI. Videos mit Untertiteln
Für akustische Videoinhalte müssen als Hör-Alternative Untertitel bereitgestellt
werden. Filme sind in der Regel ohne den Ton nicht zu verstehen. Daher muss
für Menschen mit Hörbehinderung der Inhalt der Tonspur durch Untertitel
bereitgestellt werden.
Untertitel können auch für andere Nutzer hilfreich sein, zum Beispiel für
Personen, die mit der Sprache des Films nicht vertraut sind.
VII. Webangebot auch ohne Farben nutzbar
Über Farben vermittelte Informationen sollen auch ohne Wahrnehmung der
Farbe verfügbar sein. Blinde oder farbblinde Nutzer, aber auch Sehbehinderte,
die mit eigenen Farbschemata arbeiten, können Farben nicht oder nur
eingeschränkt identifizieren oder unterscheiden.
VIII. Grafiken vor wechselndem Hintergrund erkennbar
Informative Grafiken sollen vor wechselnden Hintergrundfarben erkennbar
bleiben. Bei Grafiken mit transparentem Hintergrund ist dies häufig nicht
gewährleistet.
Informative Grafiken sollen nicht als Hintergrundbild eingebunden werden.
Denn auf diese Weise eingebundene Grafiken verschwinden, wenn der
Benutzer ein eigenes Farbschema verwendet.
Benutzer, die bestimmte Farben nicht gut nutzen können, ändern häufig die
Farbeinstellungen. Sie wählen besser geeignete eigene Farben für Vordergrund
(Text) und Hintergrund.
Die Farben von Grafiken werden durch solche Einstellungsänderungen nicht
beeinflusst. Die Änderung der Hintergrundfarbe kann daher dazu führen, dass
eine Grafik, die sich vor dem vom Webdesigner ausgewählten Hintergrund gut
abgehoben hat, plötzlich im Hintergrund verschwimmt und nicht mehr sichtbar
ist. Besonders häufig tritt dieses Problem auf, wenn Grafiken mit
transparentem Hintergrund verwendet werden.
Zum Beispiel ein schwarzer Text auf transparentem Hintergrund: So lange die
Hintergrundfarbe weiß ist, kann man ihn gut lesen. Er verschwindet aber,
wenn der Anwender die Farben invertiert, der Hintergrund also auch schwarz
ist.
Ein ähnliches Problem tritt auf, wenn informative Grafiken als Hintergrundbild
eingebunden sind. Auch solche Grafiken sind nicht vor wechselnden
Hintergrundfarben erkennbar, denn sie verschwinden, wenn der Benutzer eine
eigene Hintergrundfarbe einstellt.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
IX. Helligkeitskontraste von Grafiken ausreichend
Grafische Bedienelemente oder informative Grafiken sollen ausreichende
Helligkeitskontraste haben. Sie sollen auch für farbfehlsichtige Benutzer
wahrnehmbar sein. Wenn Vordergrund- und Hintergrundfarbe sich in der
Helligkeit ähneln, haben sie unter Umständen zu wenig Kontrast, wenn sie mit
Schwarzweiß-Monitoren oder von Menschen mit verschiedenen Arten von
Farbenschwäche betrachtet werden.
Benutzer können die Farben von Text entsprechend ihren Anforderungen
individuell festlegen. Für Grafiken gilt dies leider nicht.
X. Helligkeitskontraste von Texten ausreichend
Alle Texte der Seite sollen ausreichende Helligkeitskontraste haben. Sie sollen
auch für farbfehlsichtige Benutzer wahrnehmbar sein. Wenn Vordergrund- und
Hintergrundfarbe sich in der Helligkeit ähneln, haben sie unter Umständen zu
wenig Kontrast, wenn sie mit Schwarzweiß-Monitoren oder von Menschen mit
verschiedenen Arten von Farbenschwäche betrachtet werden.
XI. Verzicht auf Schriftgrafiken
Grafiken sollen nicht für die Darstellung von Schriften verwendet werden.
Schriftgrafiken können nicht oder nur eingeschränkt an
Benutzeranforderungen angepasst werden. Farben können nicht individuell
eingestellt werden, die individuelle Anpassung der Schriftgröße wirkt nicht auf
grafische Schriften.
XII. Title-Attribut für Symbole
Symbole sind mit title-Attribut versehen, wenn ihre Bedeutung nicht aus dem
Kontext hervorgeht. Symbole lassen sich (wie Schriftgrafiken) schlecht an
Nutzeranforderungen anpassen, Farbe und Größe sind nicht variabel. Auch ist
die Bedeutung der meisten gebräuchlichen Symbole unklar.
XIII. Valides HTML
Die verwendete Markup-Sprache HTML muss korrekt eingesetzt werden. Eine
saubere HTML-Syntax vereinfacht Browsern oder Screenreadern den Umgang
mit der Seite.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
XIV. Stylesheets für die Positionierung verwendet
Für die Anordnung von Elementen auf der Seite sollen keine Layouttabellen,
sondern Stylesheets verwendet werden.
Ein CSS-basiertes Layout kann an unterschiedliche Nutzeranforderungen
angepasst werden und folgt dem Prinzip der Trennung von Inhalt und
Gestaltung. Die Verwendung von CSS für die Positionierung von Elementen ist
daher zu empfehlen.
Es verursacht jedoch keine wesentlichen Einschränkungen der Zugänglichkeit,
wenn einfache linearisierbare Layouttabellen anstelle von CSS-basierter
Positionierung verwendet werden. Daher hat dieser Prüfschritt lediglich eine
mittlere Gewichtung.
XV. Schriftgröße variabel
Die Größe von Schriften soll in relativen Maßangaben festgelegt sein. Das
Layout soll auch mit großen Schriften gut benutzbar sein.
Benutzer sollen die Schriftgröße nach ihren Bedürfnissen einstellen können. Im
Microsoft Internet Explorer ist das nur möglich, wenn die Schriftgrößen in
relativen Einheiten festgelegt sind.
Die Skalierbarkeit der Schrift allein nützt nichts, wenn durch die großen
Schriften das Layout nicht mehr benutzbar ist (etwa weil Inhalte abgeschnitten
werden oder sich Zeilen überlappen).
XVI. Bei geringer Bildschirmauflösung lesbar
Das Layout der Seite (inklusive Layouttabellen) soll flexibel sein. Es soll sich
auch geringen Auflösungen anpassen können, ohne dass es zu Überlagerungen
kommt.
Die Seite soll auch für Menschen, die mit geringen Bildschirmauflösungen
arbeiten, lesbar sein. Es soll nicht zur Überlagerung von relevanten Elementen
kommen.
Auch die Verwendung des horizontalen Scrollbalkens sollte vermieden werden.
Praktisch nicht lesbar ist längerer Fließtext, wenn bei jeder Zeile der
horizontale Scrollbalken nach links und rechts verschoben werden muss.
XVII. HTML-Strukturelemente für Überschriften
Überschriften müssen korrekt mit den HTML-Strukturelementen h1 bis h6
ausgezeichnet sein und die Inhalte der Seite erschließen.
Visuell werden Webseiten mit Mitteln wie Überschriften, Spalten oder Kästen
strukturiert. Dank dieser Strukturierung weiß der Benutzer, was
zusammengehört, kann das Angebot der Webseite leicht überblicken und
gezielt auf die Inhalte zugreifen, die ihn interessieren.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
Benutzer, die diese visuelle Ordnung nicht nutzen können - zum Beispiel weil
sie blind sind oder nur einen kleinen Ausschnitt der Seite sehen können - sind
darauf angewiesen, dass die Struktur unabhängig von der Darstellung auf dem
Bildschirm zugänglich und nutzbar ist. Die Verwendung von Überschriften-
Elementen zur Abbildung der Struktur ist dafür eine wesentliche
Voraussetzung.
So können Benutzer die Überschriften-Elemente anwenden:
• Nur die Überschriften anzeigen lassen - als Inhaltsverzeichnis für die
schnelle Orientierung (besonders wichtig für blinde Benutzer)
• Von Überschrift zu Überschrift springen (Tastaturbenutzer)
• Überschriften anders hervorheben, wenn die vom Anbieter vorgesehene
Hervorhebung nicht geeignet ist (zum Beispiel andere Farbe oder Stimme)
XVIII. HTML-Strukturelemente für Listen
Zur Auszeichnung von Listen auf der Seite sollen HTML-Strukturelemente für
Listen (ul, ol und so weiter) genutzt werden.
Die Verwendung der HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass der Aufbau
einer Seite unabhängig von der Präsentation auf einer abstrakten Ebene
festgelegt und zugänglich ist.
Benutzer, die mit der vorgegebenen visuellen Präsentation der Elemente auf
der Seite nichts anfangen können, finden sich dann trotzdem zurecht oder sie
können eine eigene, besser passende Präsentation anwenden.
Mögliche Anwendungen der Strukturelemente für Listen:
• Listen oder Listeneinträge überspringen (Tastaturbenutzer)
• Listeneinträge anders hervorheben, wenn die vom Anbieter vorgesehene
Hervorhebung nicht geeignet ist (zum Beispiel andere Farbe oder Stimme)
XIX. HTML-Strukturelemente für Zitate
Zur Auszeichnung von Zitaten, die als eigenständige Textabschnitte gefasst
sind, soll das dafür vorgesehene HTML-Strukturelement blockquote genutzt
werden.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
Die Verwendung der HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass der Aufbau
einer Seite unabhängig von der Präsentation auf einer abstrakten Ebene
festgelegt und zugänglich ist.
Benutzer, die mit der vorgegebenen visuellen Präsentation der Elemente auf
der Seite nichts anfangen können, finden sich dann trotzdem zurecht oder sie
können eine eigene, besser passende Präsentation anwenden.
Mögliche Anwendungen des Strukturelements blockquote:
• Das Zitat überspringen, im folgenden Text weiterlesen (Tastaturbenutzer)
• Zitate anders hervorheben, wenn die vom Anbieter vorgesehene
Hervorhebung nicht geeignet ist (zum Beispiel andere Farbe oder Stimme)
XX. Anderssprachige Wörter ausgezeichnet
Wenn innerhalb einer Seite einzelne Wörter oder kurze Wortfolgen in einer
anderen Sprache vorkommen, müssen diese mithilfe des lang-Attributs
ausgezeichnet werden.
Screenreader verwenden Wortlisten, in denen die Aussprache der Wörter
festgelegt ist. Sie müssen wissen, zu welcher Sprache ein Wort gehört, damit
sie die richtige Wortliste verwenden und es korrekt aussprechen können.
XXI. Anderssprachige Abschnitte ausgezeichnet
Wenn innerhalb einer Seite Textabschnitte in einer anderen Sprache
vorkommen, müssen diese mithilfe des lang-Attributs ausgezeichnet werden.
Screenreader verwenden Wortlisten, in denen die Aussprache der Wörter
festgelegt ist. Sie müssen wissen, zu welcher Sprache ein Text gehört, damit
sie die richtige Wortliste verwenden und den Text korrekt aussprechen
können.
XXII. Hauptsprache angegeben
Die Hauptsprache der Webseite soll angegeben werden.
Screenreader verwenden Wortlisten, in denen die Aussprache der Wörter
festgelegt ist. Sie müssen wissen, in welcher Sprache ein Text verfasst ist,
damit sie die richtige Wortliste verwenden und den Text korrekt aussprechen
können.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
XXIII. Tabellen mit Überschriften
Zeilen- und Spaltenüberschriften von Datentabellen sind mit th ausgezeichnet.
Die Verwendung der HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass der Aufbau
einer Seite unabhängig von der Präsentation, auf einer abstrakten Ebene
festgelegt und zugänglich ist.
Benutzer, die mit der vorgegebenen visuellen Darstellung nichts anfangen
können, finden sich dann trotzdem zurecht oder sie können eine eigene,
besser passende Darstellung anwenden.
Mögliche Anwendungen der Strukturelemente für Tabellen:
• Der Screenreader liest die (neue) Zeilen- oder Spaltenüberschrift vor, wenn
der Benutzer die Tabellenzeile oder die Tabellenspalte wechselt.
• Die Überschriften anders hervorheben, den Aufbau der Seite dadurch visuell
verdeutlichen.
XXIV. Tabellen mit Überschriften
Zeilen- und Spaltenüberschriften von Datentabellen sind mit th ausgezeichnet.
Die Verwendung der HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass der Aufbau
einer Seite unabhängig von der Präsentation, auf einer abstrakten Ebene
festgelegt und zugänglich ist.
Benutzer, die mit der vorgegebenen visuellen Darstellung nichts anfangen
können, finden sich dann trotzdem zurecht oder sie können eine eigene,
besser passende Darstellung anwenden.
Mögliche Anwendungen der Strukturelemente für Tabellen:
• Der Screenreader liest die (neue) Zeilen- oder Spaltenüberschrift vor, wenn
der Benutzer die Tabellenzeile oder die Tabellenspalte wechselt.
• Die Überschriften anders hervorheben, den Aufbau der Seite dadurch visuell
verdeutlichen.
XXV. Zuordnung von Zellen in komplexen Tabellen
Wenn Tabellen zwei oder mehr logische Ebenen von Zeilen- oder
Spaltenüberschriften haben, sollen die Datenzellen über Mark-up den
Überschriften zugeordnet werden.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
Bei komplexen Tabellen können Screenreader aus dem Tabellengerüst allein
nicht schließen, welche Bezüge es zwischen Daten- und Überschriftenzellen
gibt. Deshalb müssen diese Verknüpfungen mithilfe der in HTML zur Verfügung
stehenden Attribute ausdrücklich definiert werden.
Doch auch wenn die Komplexität auf diese Weise technisch abgebildet werden
kann: Besonders (aber nicht nur) für Benutzer von Screenreadern sind
komplexe Tabellen immer schwerer zu erfassen als einfache. In vielen Fällen
können komplexe Tabellen durch (eventuell mehrere) einfache Tabellen
ersetzt werden. Die beste Bewertung für diesen Prüfschritt ist deshalb immer
"nicht anwendbar".
XXVI. Layouttabellen linearisierbar
Wenn Tabellen für das Layout (die Anordnung von Elementen auf der Seite)
eingesetzt werden, müssen sie linearisierbar sein.
Screenreader lesen die Elemente, die auf dem Bildschirm in der Fläche
angeordnet sind, nacheinander vor. Sie folgen dabei einem festen Schema,
fangen zum Beispiel in der linken oberen Ecke und arbeiten Tabellen
zeilenweise ab. Dieser Vorgang wird als Linearisierung bezeichnet.
Linearisierbar ist die Tabelle, wenn die Reihenfolge der umgeordneten
Elemente noch Sinn macht, die Webseite also auch in dieser Form genutzt
werden kann.
XXVII. Kein Tabellenmarkup für Layouttabellen
Tabellenstruktur-Mark-up soll nicht für Layouttabellen verwendet werden.
XXVIII. Auch ohne Stylesheets nutzbar
Die Seite soll auch ohne zugeordnete Stylesheets vernünftig zu lesen und zu
benutzen sein.
Ältere Browser, insbesondere Netscape 4, unterstützen Stylesheets nicht oder
nur mangelhaft. Auch für Benutzer von mobilen Browsern mit kleinem Display
ist die einfache, lineare Darstellung in der Regel besser geeignet als das für
normale Bildschirme vorgesehene Layout des Anbieters. Daher soll der Inhalt
auch ohne das vom Webanbieter vorgegebene Stylesheet vernünftig geordnet
und gut zu lesen sein.
XXIX. Auch ohne Skripte nutzbar
Nach Abschalten von Skripten soll die Seite weiterhin funktionsfähig sein. Die
wesentlichen Inhalte sollen weiterhin vorhanden sein, Navigations- und
Formularelemente sollen funktionieren.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
Von Skripten erzeugte Inhalte müssen durch ein gleichwertiges alternatives
Angebot zugänglich gemacht werden. Browser, die keine Skripte verarbeiten,
werten den NOSCRIPT-Bereich aus. Hier kann ein Link zu einem gleichwertigen
Inhalt angeboten werden.
Screenreader haben Schwierigkeiten mit Skripten. Auch ältere Browser können
Skripte unter Umständen nicht verarbeiten. In vielen Institutionen werden
Skripte aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.
XXX. Verzicht auf Blinken
Blinkender Inhalt soll vermieden werden. Viele Benutzer haben
Schwierigkeiten, Seiten zu nutzen, die mit blinkenden oder sich bewegenden
Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des
Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere
Elemente des Webauftritts konzentrieren.
Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer das Blinken von Inhalten
abschalten. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht. Daher
ist dieser Prüfschritt nach wie vor erforderlich. Flackernde Bildschirmelemente
können bei Nutzern mit photosensitiver Epilepsie Anfälle auslösen.
XXXI. Verzicht auf bewegte Inhalte
Bewegung in Internetseiten ist entweder zu vermeiden, oder es sind
Mechanismen bereitzustellen, die ein Einfrieren der Bewegung oder die
Änderung des Inhalts ermöglichen. Viele Benutzer haben Schwierigkeiten,
Seiten zu nutzen, die mit flackernden, blinkenden oder sich bewegenden
Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des
Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere
Elemente des Webauftritts konzentr ieren. Interaktive bewegte Inhalte können
für Benutzer mit motorischen Einschränkungen problematisch sein. Bei einigen
neueren Browsern kann der Benutzer bewegte Inhalte einfrieren. Der Microsoft
Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht. Daher ist dieser Prüfschritt nach
wie vor erforderlich.
XXXII. Verzicht auf Auto-Aktualisierung
Die Seite sollte kein automatisches Reload veranlassen.
Die Autoaktualisierung kann das Vorlesen der Seite stören. Visuell macht sie
sich vielleicht überhaupt nicht bemerkbar, weil nur bestimmte Details
verändert worden sind. Im Prinzip ist aber die Seite oder ein Teil der Seite neu
geladen worden. Wenn der Screenreader damit nicht zurechtkommt, fängt er
zum Beispiel immer wieder aufs Neue am Anfang der Seite an vorzulesen.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
Bei vielen Browsern kann der Benutzer die Autoaktualisierung abschalten. Der
Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht. Daher ist dieser
Prüfschritt nach wie vor erforderlich.
XXXIII. Verzicht auf Weiterleitung
Automatische Weiterleitungen sind zu vermeiden.
Insofern auf eine automatische Weiterleitung nicht verzichtet werden kann,
soll dem Nutzer eine entsprechende Mitteilung zur Verfügung stehen.
Benutzer können irritiert sein, wenn sie sich plötzlich auf einer anderen Seite
befinden.
XXXIV. Zugängliche Alternativen für programmierte Objekte
Für die Bedienung von programmierten Objekten sollen Alternativen zur
Verfügung stehen, die genutzt werden können, wenn die programmierten
Objekte nicht aktiviert sind. Programmierte Objekte (Applets oder Objects)
sind für Nutzer von verbreiteten Screenreadern nicht oder nur eingeschränkt
zugänglich. Eine zugängliche Alternative ist daher erforderlich.
XXXV. Auch ohne Maus nutzbar
Die Webseite soll auch ohne Maus - also ausschließlich mit der Tastatur - zu
benutzen sein.
Die Bedienung soll geräteunabhängig möglich sein. Das bedeutet: Sie muss
sowohl mit der Maus als auch mit der Tastatur möglich sein. Denn auch andere
Spezialgeräte verhalten sich so wie eine Maus oder wie eine Tastatur.
Probleme gibt es meistens mit der Tastaturbedienung, denn die Mehrzahl der
Webnutzer arbeitet mit der Maus, daher wird oft nur an die gedacht.
Auf die Tastaturbedienbarkeit angewiesen sind zum Beispiel viele motorisch
eingeschränkte Menschen oder Blinde.
XXXVI. Aktuelle Position des Fokus deutlich
Links, die auf den Mauszeiger mit grafischen Hervorhebungen reagieren, sollen
mindestens genau so deutlich hervorgehoben werden, wenn sie mit der
Tastatur angesteuert werden.
Viele Webseiten erleichtern Mausbenutzern die Bedienung, indem sie darauf
reagieren, dass der Mauszeiger sich über einem Link befindet. Dann ändert
sich zum Beispiel die Text- oder Hintergrundfarbe oder der Linktext wird
unterstrichen.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
Für Tastaturbenutzer sind solche grafischen Hervorhebungen besonders
nützlich, denn es ist oft schlecht zu erkennen, welches Element gerade im
Fokus ist (die meisten Browser markieren das nur mit einem feinen
gestrichelten Rahmen). Wenn aber die Position des Fokus nicht deutlich ist, ist
es sehr schwierig, die Seite zu bedienen.
XXXVII. Schlüssige Reihenfolge bei Tastaturbedienung
Wenn die Webseite mit der Tastatur bedient wird, soll die Reihenfolge, in der
Links, Formularelemente und Objekte angesteuert werden, schlüssig und
nachvollziehbar sein. Die Bedienung soll geräteunabhängig möglich sein. Das
bedeutet: Sie muss sowohl mit der Maus als auch mit der Tastatur möglich
sein. Denn auch andere Spezialgeräte verhalten sich so wie eine Maus oder
wie eine Tastatur.
Probleme gibt es meistens mit der Tastaturbedienung, denn die Mehrzahl der
Webnutzer arbeitet mit der Maus, daher wird oft nur an die gedacht. Auf die
Tastaturbedienbarkeit angewiesen sind zum Beispiel viele motorisch
eingeschränkte Menschen oder Blinde. Durch eine nicht nachvollziehbare
Reihenfolge der Links und Formularelemente kann die Tastaturbedienbarkeit
erheblich beeinträchtigt werden.
XXXVIII. Verzicht auf automatische Pop-Ups, neue Fenster angekündigt
Beim Laden der Seite sollen nicht zusätzliche Fenster geöffnet werden. Ziele
von Links sollen nicht ohne entsprechende Ankündigung in neuen
Browserfenstern geöffnet werden.
Die Öffnung neuer Fenster kann die Orientierung des Benutzers
beeinträchtigen. Das gilt ganz besonders für blinde und sehbehinderte
Benutzer. Sie bemerken möglicherweise nicht, dass ein neues Fenster geöffnet
worden ist. Der Überblick kann verloren gehen, möglicherweise wird dann das
falsche Fenster (mit der History der bislang besuchten Seiten) geschlossen.
Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer festlegen, dass Linkziele
nicht in neuen Fenstern geöffnet werden sollen. Der Microsoft Explorer bietet
diese Möglichkeit jedoch nicht. Daher ist dieser Prüfschritt nach wie vor
erforderlich.
XXXIX. Beschriftung von Formularfeldern richtig angeordnet
Die Beschriftung von Formularelementen soll vor (das heißt links neben oder
über) dem zugehörigen Eingabefeld angeordnet werden. Nur die Beschriftung
von Checkboxen und Radiobuttons kann (und sollte normalerweise) rechts
neben dem zugehörigen Eingabefeld angeordnet werden.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
Screenreader verbinden Beschriftungen nach festen Regeln mit den
Eingabefeldern von Formularen. Die Einhaltung der Gestaltungsvorgaben für
Formulare sorgt dafür, dass dabei nichts schief läuft.
Die Bedienung des Formulars wird durch die Einhaltung verbreiteter Regeln
unterstützt und erleichtert. Der Benutzer ist mit der Anordnung der Formulare
vertraut, er kennt sie bereits aus anderen Zusammenhängen.
XL. Alternativen für PDFs und Office-Dateien
Es sollen der Aufgabe angemessene, öffentlich zugängliche und vollständig
dokumentierte Technologien verwendet werden. Für PDFs und Office-Dateien
bedeutet das in der Regel, dass eine HTML-Alternative zur Verfügung stehen
muss. PDF-Dokumente mit Belegcharakter (Rechnungen, Verträge,
Bahnfahrkarten) sollen darüber hinaus direkt zugänglich sein.
Im Web findet man neben HTML eine Vielzahl von weiteren Formaten für
textorientierte Inhalte - besonders verbreitet sind PDFs und Dateien in
proprietären Office-Formaten. Diese sind jedoch nicht für alle Benutzer
zugänglich:
• Sehbehinderte Benutzer können PDF-Dateien nicht so flexibel an ihre
Bedürfnisse anpassen wie HTML-Seiten.
• Nur Tagged PDFs können weitgehend zugänglich gemacht werden. Um sie
lesen zu können, braucht man allerdings eine neuere Version des Adobe
Readers, die einige Benutzer von etwas älteren Screenreadern aufgrund von
Kompatibilitätsproblemen nicht verwenden können.
• Office-Dateien können nur von Benutzern gelesen werden, die die
entsprechende Software installiert haben. Zudem sind die Microsoft Office-
Formate nicht vollständig dokumentiert und öffentlich zugänglich, wie es die
BITV fordert.
XLI. Verzicht auf veraltete Elemente und Attribute
Elemente und Attribute, die in HTML Version 4.01 als überholt (deprecated)
definiert sind, sollen nicht verwendet werden. Überholt ist zum Beispiel das
font-Element. Ebenfalls nicht verwendet werden sollen Elemente, die niemals
einer Spezifikation angehörten.
Das Konzept von HTML verändert sich, es wird weiterentwickelt. Elemente
werden als überholt definiert, weil sie zum veränderten Konzept nicht mehr
passen.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
HTML Version 4.01 zielt auf die strikte Trennung von Inhalt und Darstellung.
Elemente und Attribute, die einer solchen Trennung entgegenstehen, wurden
als überholt definiert. Eine Webseite, die auf (in Version 4.01) überholte
Elemente und Attribute verzichtet, folgt zumindest formal dem Ziel der
Trennung von Inhalt und Darstellung.
XLII. Seiten für alle (keine Textversion)
Internetangebote sollen für alle zugänglich gestaltet sein. Spezielle Versionen
für behinderte Besucher, zum Beispiel sogenannte Textversionen sind nicht
erforderlich und nicht erwünscht.
Eine alternative Version für behinderte Besucher ist eine "Sonderlösung", die
nicht der Definition von Gleichstellung im Sinne des Gleichstellungsgesetzes
entspricht.
Verbreitet sind sogenannte Textversionen für Blinde. Für Senioren, die große
Schrift brauchen und mit der Maus nicht mehr klar kommen ist sie zum
Beispiel keine Lösung.
XLIII. Frames mit Titel und Name
Frames sind mit sinnvollen Titeln und Namen zu versehen, um Navigation und
Identifikation zu ermöglichen. Der Titel des Frames entspricht dem title-
Attribut. Das in der Programmierung gebräuchliche name-Attribut wird
ebenfalls ausgewertet. Der Titel soll entweder das name-Attribut wiederholen,
oder den Zweck oder Inhalt des Frames in einem kurzen Satz beschreiben. Der
Titel ist auf etwa 150 Zeichen zu begrenzen.
Browser wie Lynx sowie Screenreader stellen die Frames und das Frameset als
einzelne Fenster dar. Der Anwender muss den Inhalt und Zweck der Frames
nacheinander erkunden. Die Navigation wird erleichtert, wenn die Frames
aussagekräftig benannt sind.
Eine sinnvolle Bezeichnung ist wichtig zur Orientierung mit Screenreadern und
älteren Browsern, die nicht alle am Bildschirm angezeigten Frames gleichzeitig
wiedergeben können.
Ältere Browser und einige Screenreader werten das name-Attribut für die
Bezeichnung der Frames aus, da dieses für die Programmierung benötigt wird
und darum häufig vorhanden ist. Neuere Screenreader nutzen das in der
WCAG-Spezifikation verlangte title-Attribut. Sie sprechen beim Umschalten
zwischen den Frames mit den Tastenkürzeln des Internet Explorers den Titel
des aktiven Frames aus.
24iX Systems, Alte Kirchstr. 11, 56414 Steinefrenz
Web: www.24ix.de , Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel.: 07000 7000 850
XLIV. Aufbau der Frames verständlich
Der Aufbau der Frames ergibt sich problemlos aus den Titeln und Namen oder
er wird durch entsprechende Erläuterungen verständlich gemacht.
XLV. Inhalte gegliedert
Absätze, Gruppen von Formularelementen und tabellarische Daten sind mit
geeigneten Strukturelementen ausgezeichnet.
Hervorhebungen in Texten sind mit strong oder em ausgezeichnet.
Die Unterteilung in kleinere Einheiten erleichtert die Handhabung und das
Verständnis.
Die Verwendung der vorgesehenen HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass
diese Unterteilung unabhängig von der Präsentation, auf einer abstrakten
Ebene festgelegt und zugänglich ist. Benutzer, die mit der vorgegebenen
visuellen Präsentation der Elemente auf der Seite nichts anfangen können,
finden sich dann trotzdem zurecht, oder sie können eine eigene, besser
passende Präsentation anwenden.
Die Auszeichnungen strong und em sind allgemein und nicht
darstellungsbezogen (wie b, i oder eine nur mit CSS realisierte visuelle
Hervorhebung).
XLVI. Label mit Formularelementen verknüpft
Beschriftungen (Label-Tags) sollen über das entsprechende Markup (das For-
Attribut) mit den Eingabefeldern verbunden sein, zu denen sie gehören.
Die Verwendung der HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass der Aufbau
einer Seite unabhängig von der Präsentation, auf einer abstrakten Ebene
festgelegt und zugänglich ist.
Benutzer, die mit der vorgegebenen visuellen Präsentation der Elemente auf
der Seite nichts anfangen können, finden sich dann trotzdem zurecht, oder sie
können eine eigene, besser passende Präsentation anwenden.
Mögliche Anwendungen der Verknüpfung von Labeln über das vorgesehene
Markup:
• Der Screenreader liest die Beschriftungen vor, wenn der Benutzer durch die
Formularelemente wandert.
• Die Bezeichnung des aktiven Labels kann anders hervorgehoben werden.