Die Anforderungen an einen barrierefreien Internetauftritt sind vielfältig. Im einzelnen sind der BIVT folgenden Punkte für barriefreies Webdesign aufgeführt (  Den gesamten Symbol: PDF - DocumentAnforderungskatalog für barrierefreies Webdesign können Sie hier auch direkt als PDF-Dokument herunterladen):

    * Markup-Sprachen (HTML, XHTML, ...) und Stylesheets (CSS) sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden. Im Klartext heisst dies, das die Websites fehlerfrei kodiert sein sollen. Diese Anfoderung erfüllen heute nur die allerwenigsten Websites. Darüberhinaus ist dies eine klare Anweisung für eine strikte Trennung zwischen Inhalten (Markup) und Layout (CSS). Auch diese äußerst sinnvolle Anforderung wird heute von den allerwenigsten Websites erfüllt.
    * Tabellen sollten nur zur Darstellung tabellarischer Werte benutzt werden. Auch diese Anforderung wird heute von der überwiegenden Mehrheit der Websitebetreiber verletzt. Auf fast allen Websites finden sich Tabellenelemente als Stil bzw. Layout Mittel. Barrierefreie Websites müssen auf Tabellen als Stil bzw. Layout-Mittel verzichten.
    * Text und Grafiken müssen auch dann verständlich sein, wenn sie ohne Farbe betrachtet werden
    * Für Audio- und Videoinhalte müssen adäquate Texte zur Verfügung stehen
    * Barrierefreie Websiten müssen unabhängig von der benutzten Browsertechnologie sein. Im Klartext heisst dieses das der Internetauftritt mit jedem, auch älteren, Browsern zugänglich sein muss. Ferner bedeutet dies auch das Aus für den auschließlichen Gebrauch von Javascript. Wird diese Scriptsprache eingesetzt, müssen Alternativen geschaffen werden für solche Benutzer die Javascript deaktiviert haben.
    * Der barrierefreie Internetauftritt ist so zu gestalten, das er unabhängig von den eingesetzten Ein- und Ausgabegeräten ist. Das heisst wiederum das für die Navigation der Webseite zusätzlich zur Mousesteuerung auch Alternativen für eine Tastatureingabe geschaffen werden muss.
    * Darüberhinaus gibt es noch einige Vorgaben, die man als Kann-Vorschriften interpretieren kann. So gibt es Aussagen wie " ...soweit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist". An anderer Stelle heisst es "Das allgmeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern." Eine äußerst schwammige Formulierung mit viel Spielraum.

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